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„Serverless Computing“ – das Geschäftsmodell der Zukunft?

„Serverless Computing“ – die serverlose Infrastruktur – ist ein Begriff, der in der IT-Szene immer häufiger zu hören ist, auch wenn das Konzept noch relativ neu ist. Der Verzicht auf Server gilt als wesentliche Voraussetzung für eine agilere, besser skalierbare und kostengünstigere Infrastruktur, wie sie sich immer mehr Unternehmen wünschen. Doch was genau bedeutet das und wie passt das Konzept in vorhandene Cloud-Architekturen?

Was bedeutet „serverlos“?
Hauptmerkmal der Serverlosigkeit, auch „Function as a Service“ (FaaS) genannt, ist der Verzicht beim Endnutzer auf Server, die den Anwendungscode ausführen. Den Betrieb und die Verwaltung übernimmt stattdessen der jeweilige Cloud-Anbieter. Dadurch können sich Entwickler ganz auf das Programmieren mithilfe genau der Ressourcen konzentrieren, die sie tatsächlich benötigen. Eine derart agile IT-Architektur ist heute, in Zeiten großer Mobilität und ständiger technologischer Weiterentwicklung, bei IT-Leitern und -Mitarbeitern begehrt wie nie zuvor.

Skalierbar und kostengünstig
Serverless Computing soll nun über Mikroservices hinausgehen und Unternehmen zu mehr Agilität verhelfen. Da Altsysteme, die oft umständlich zu bedienen und warten waren, abgekoppelt werden und verwaltete Services den Anwendungscode ausführen, zahlen Unternehmen nur nach tatsächlichem Bedarf – nicht mehr und nicht weniger. Gebühren fallen nur an, wenn eine Funktion ausgeführt wird, beispielsweise die Aggregation oder Verarbeitung von Daten, Kodierungen oder Echtzeitanalysen. Durch die automatische Skalierung gehört auch die Sorge um mögliche Einbußen aufgrund eines Ressourcenmangels der Vergangenheit an.

Das Modell der Zukunft
Die Vorteile dieses Modells liegen klar auf der Hand, weshalb man schätzt, dass sich in den kommenden Jahren immer mehr Unternehmen dafür entscheiden werden. So soll der Markt an serverlosen Angeboten bis 2021 $7,72 Milliarden US-Dollar erreichen – ein deutlicher Anstieg gegenüber gerade einmal 1,88 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016. Es muss sich noch zeigen, ob Unternehmen schon bereit sind, vollständig auf Server zu verzichten. Eine allgemeingültige Lösung ist „Serverless Computing“ jedenfalls noch nicht, denn die Nutzung einer Public Cloud kann ein Unternehmen vor Herausforderungen hinsichtlich externer Faktoren, des Anbieters, der Leistung und der Zuverlässigkeit stellen. Nichtsdestotrotz ist es ein wahrnehmbarer Trend und viele IT-Leiter testen ihn bereits bei einigen konventionellen Workflows.

Clientlose Lösungen nehmen zu
Gleichzeitig wenden sich Unternehmen auch verstärkt der Cloud zu, um ihre geschäftskritischen Daten besser abzusichern. „Mobile Zero Clients“ zum Beispiel werden immer beliebter, denn damit lässt sich die Gefährdung einzelner Geräte praktisch aus der Welt schaffen, da dank einer virtuellen Desktop-Infrastruktur alles zentral statt auf den Geräten selbst gespeichert wird. Malware stellt somit keine Gefahr mehr für Geräte dar, und falls ein Gerät abhandenkommt, sind die Daten ebenfalls geschützt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Whitepaper: Die Zukunft der Mobilität in Unternehmen

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