* HIDDEN_ACCESSIBILITY_TITLE *

Intel Core

MAM or MDM: Gedanken zu den Sicherheitsoptionen

Ein aktueller Artikel von Gartner zeigt den wachsenden Handlungsbedarf zur Administration selbstverwalteter Endgeräte von Mitarbeitern und Auftragnehmern auf. Dies treibt den Einsatz von Software und Dienstleistungen im Bereich eigenständiger Mobile App Management (MAM) voran. Gleichzeitig wird für den Markt der Mobilgeräteverwaltung (Mobile Device Management, MDM) ein Wachstum von 1,69 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr auf 5,32 Milliarden US-Dollar bis 2021 erwartet (Quelle:ResearchandMarkets).

Richtlinien und Technologien zum Mobilitätsmanagement unterscheiden sich nur im Maß der Kontrolle, welche der Administrator bzw. Anwender durch sie bekommt. Doch hier den falschen Ansatz zu wählen, kann Unternehmen teuer zu stehen kommen und bei den Mitarbeitern Unmut hervorrufen. Mit Aufkommen der ersten BYOD-Strategien (Bring Your Own Device) priorisierten viele Unternehmen die Löschung der Daten von den entsprechenden Geräten. Als der Wunsch der Beschäftigten nach Mobilgeräten für die Arbeit laut wurde, bediente sich die IT häufig unternehmenseigener Hardware oder MDM-Software. Heute betreiben die meisten Unternehmen eine gewisse Form von Mobilgeräteverwaltung, zwar in unterschiedlichem Ausmaß, aber doch so, dass die IT-Abteilung Geräte aus der Ferne nachverfolgen, sperren, verschlüsseln und löschen kann. Bei MAM hingegen, der App-Verwaltung, werden Unternehmens-Apps und zugehörige Daten gesperrt, nicht jedoch die Geräte, auf denen sie laufen. Die IT-Abteilung kann also ausschließlich die Firmen-Apps und -daten auf den Smartphones und Tablets der Mitarbeiter aus der Ferne steuern, verschlüsseln und löschen.

MDM oder MAM …
Wer sich für eine dieser beiden Strategien entscheiden will, muss Faktoren wie Kosten, Anzahl der Angestellten, Compliance-Anforderungen und Datensicherheit berücksichtigen. Eine MAM-Einzelkomponente mag pro Benutzer günstiger sein als eine MDM-Lizenz, allerdings genügt der Kostenfaktor allein nicht als Entscheidungsgrundlage: So kann MDM für Unternehmen, die vorrangig eigene Mitarbeiter beschäftigen, ausreichend sein, doch wenn Subunternehmer und andere externe Mitarbeiter hinzukommen, fehlt eventuell der Zugriff auf deren Geräte. Zudem kann es mehr Probleme schaffen als lösen, wenn Firmenfremden der Zugang zu bestimmten Apps verweigert wird. An diesem Punkt ist es möglicherweise sinnvoller, von Hardware- auf Softwareverwaltung umzuschwenken.

... oder ein zweigleisiger Ansatz
Die eine Strategie schließt die andere nicht aus; beide lassen sich auchgleichberechtigt anwenden. Gesundheitsdienstleister beispielsweise können die Privattelefone ihrer Mitarbeiter mittels MAM und Firmengeräte im klinischen Umfeld mittels einer MDM-Richtlinie verwalten. Bei spezifischeren Anforderungen kann es durchaus sinnvoll sein, sich für einen der beiden Ansätze zu entscheiden, doch die meisten Unternehmen – insbesondere Großunternehmen – profitieren durch einen Hybridansatz von mehr Kontrolle, Geschäftskontinuität und Sicherheit.

2017 war ein Rekordjahr für Cyberbedrohungen und hat 2016 überholt, das zuvor mit 1.093 Datenschutzverletzungen führte. Es ist zu befürchten, dass es 2018 noch häufiger zu immer raffinierteren Hacking- und Phishing-Versuchen kommen wird. Unternehmen mit mangelhafter Mobilstrategie gehen ein großes Risiko ein und sollten für sich die passende Mischung aus MDM und MAM finden, um sowohl Geschäfts- als auch Kundendaten zu schützen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Whitepaper zum Download: Sicheres Arbeiten für mobile Mitarbeiter

Twitter LinkedIn Email Print

Erfahren Sie mehr über Toshiba Laptops, 2-in-1 und Lösungen mit Intel® Core™ Prozessoren

Zurück zur Toshibytes Homepage ►

Intel, das Intel Logo, Intel Inside, Intel Core, und Core Inside sind Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern.